Was im Quartier gut läuft – und was wir noch anpacken müssen.
Bei einer Ortsbegehung in der Europacity habe ich mich gemeinsam mit Stadtrat Ephraim Gothe, BVV-Kandidat Stanislav Klimovich sowie den Anwohnern Simon und Jan Wedel über aktuelle Herausforderungen und Ideen für das Quartier ausgetauscht.
Ein zentrales Thema war der Wunsch nach einem Wochen- bzw. Ökomarkt auf dem Otto-Weidt-Platz. Ein solcher Markt könnte das Quartier deutlich beleben, regionale Angebote ins Viertel bringen und einen neuen Treffpunkt für die Nachbarschaft schaffen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die notwendigen Genehmigungen und Rahmenbedingungen möglichst bald geschaffen werden.
Die Gespräche vor Ort haben außerdem gezeigt: Viele Menschen leben gern hier und schätzen die Entwicklung der Europacity. Gleichzeitig gibt es konkrete Punkte, bei denen politisch nachgesteuert werden muss.
Ein wichtiges Thema ist der Verkehr auf der Heidestraße. Der dortige Blitzer hat im vergangenen Jahr über 43.000 Verstöße registriert. Anwohner berichten deutlich über den Unterschied zwischen Tempo 50 und Tempo 30 – gerade beim Lärm in den Wohnungen entlang der Straße. Zudem wird die Heidestraße von vielen als Barriere im Quartier wahrgenommen, besonders für Familien mit kleinen Kindern.
Rund um den Otto-Weidt-Platz wurden weitere Anliegen angesprochen: Es fehlt ein großer Spielplatz auf der weitläufigen Rasenfläche, außerdem braucht es Lösungen gegen das regelmäßige Falschparken am Casalot. Auch Fragen der Aufenthaltsqualität spielen eine Rolle – etwa zusätzliche Mülleimer entlang der Wege Richtung Kieler Brücke sowie eine bessere Reinigung der Uferbereiche.
Darüber hinaus ging es um die weitere Infrastruktur im Quartier: den Bau des Stegs in der Europacity, den Fortschritt bei der Perleberger Brücke, die Perspektive für den S-Bahn-Halt Perleberger sowie die Situation im Busverkehr. Auch die Versorgung im Alltag wurde angesprochen – etwa fehlende Arztpraxen und eine Apotheke im Quartier sowie der Umgang mit leerstehenden Gewerbeflächen.
Viele dieser Punkte werde ich nun politisch weiterverfolgen, etwa über Anfragen und Initiativen in der BVV. Gleichzeitig gibt es auch Ideen für mehr zivilgesellschaftliches Engagement, um das Quartier weiter zu stärken – etwa durch gemeinsame Veranstaltungen oder Initiativen rund um den Otto-Weidt-Platz.
Vielen Dank an alle Anwohnerinnen und Anwohner für den offenen Austausch und die vielen konkreten Hinweise.







