
Kunst hat einen festen Platz im öffentlichen Raum. Dazu gehört auch Graffiti. Das ist kein Kinderkram, sondern ein Teil der DNA Berlins. Ich setze mich daher seit langem für #MehrlegaleWände in Belrin ein. An Orten wie der Hall of Fame im Mauerpark oder im Park am Nordbahnhof (North Side Gallery – NSG) kann man 24/7 malen. Dabei braucht man sich nicht anmelden. Man muss auch keine Skizzen abgeben. Man muss auch nichts bezahlen. Alle können sich ausprobieren und ihre Fähigkeiten ausbauen.
Legales Malen bedeutet mehr Qualität statt Quantität. Zeitdruck entsteht, wenn man im Dunkeln nen Zug bemalt und Angst haben muss, dass gleich die Polizei kommen könnte. An Orten wie der NSG kann man am hellichten Tag malen. Ein Umstand, der auch der wachsenden Community von Frauen unter den Sprühenden zugutekommt.
Halls of Fame sind auch meist Begegnungs-Orte, wo die Sprüherinnen und Sprüher in Kontakt miteinander kommen. So können Skills & Regeln von „Alt“ zu „Jung“ weitergegeben werden. Wichtig ist natürlich, dass man den Ort nicht sich selbst überlässt, mit geeigneten Müll-Containern vorsorgt und ab und an mal jemand aufräumt. Hier ist vor allem die Landesebene gefragt. Ich fordere eine Verdoppelung der Mittel für die Unterhaltung der Parks und Grünflächen. Idealerweise werden die Mittel aber so an die Bezirke verteilt, dass die Bezirke mit hoch frequentierten Parks mehr Mittel erhalten.
Graffiti ist kein Kinderkram, sondern Teil der DNA Berlins!
Im Wahlprogramm der SPD Berlin heißt es im Abschnitt Kunst im öffentlichen Raum: „Öffentliche Kunst prägt das Gesicht Berlins. Neben „Kunst am Bau“ fördern wir Urban Art und Graffiti-Kultur stärker. Professionelle Vergabeverfahren sichern Qualität. Zugleich schaffen legale Flächen und eine „Hall of Fame“ neue Ausdrucksräume. So bleibt Kunst sichtbar, zugänglich und Teil des urbanen Alltags.“




